PRAXIS DEPECHE - Ausgabe 03/2001
Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Ace-Hemmer bei kardiovaskuärem Risiko Ramipril schützt die Gefäße unabhängig von der Drucksenkung
Schlagwörter: atherosklerotische Plaques; Ramipril; ACE-Hemmer; kardiovaskuläres Risiko
Seite: 18 Durch die Hemmung des Renin-Angiotensin-Systems lassen sich die Raten von kardiovaskulär bedingtem Tod, Myokardinfarkt und Schlaganfall signifikant senken. Das hat die HOPE-Studie (Heart Outcomes Prevention Evaluation) für Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko gezeigt, die keine Einschränkung der Auswurffraktion aufwiesen. 18


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Allergenkarenz durch Encasings Luftdurchlässiges Gewebe schützt am besten
Schlagwörter: Encasings; Milben; Allergiker
Seite: 4 Die Verwendung von Encasings, milbendichten Bettbezügen, gehört heute zu den wichtigsten nicht-medikamentösen Maßnahmen in der Behandlung von Milbenallergikern. Das Milben-Rückhaltevermögen variiert jedoch. Die beiden wichtigsten Qualitätskriterien für Encasings, das Allergen-Rückhaltevermögen und die Luft- und die Wasserdampfdurchlässigkeit - letztere ein Parameter für den Schlafkomfort - lassen sich in realitätsnah gestalteten Tests ojektivieren. 4


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Allergische Rhinitis Fexofenadin bremst die Entzündung
Schlagwörter: Rhinitis; Fexofenadin; Antihistaminika; Entzündungsreaktion; Tryptase; Interleukin-5
Seite: 4 Patienten mit saisonaler oder perennialer Rhinitis laufen Gefahr, dass die Erkrankung über eine Schädigung der Nasenschleimhaut chronifiziert. Antihistaminika können vorbeugen. 4


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Amputations - Unfälle Das höchste Risiko haben Maschinenarbeiter
Schlagwörter: Amputationsunfälle; Landwirtschaft; Fabrikarbeiter
Seite: 6 Das Minnesota Sentinel Event Notification System for Occupational Risks (SENSOR) sammelt Informationen zu berufsbedingten Amputationsunfällen. Eine Auswertung der Jahre 1994 und 1995 zeigt, welche Arbeiter besonders gefährdet sind. 6


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Antihypertensiva Lercanidipin: langwirkend und sicher
Schlagwörter: Hypertonie; Kalziumantagonisten; Dihydropyridine; Einmalgabe; Lercanidipin
Seite: 22 Kalziumantagonisten, insbesondere der dritten Generation, zeichnen sich durch hohe und lang anhaltende antihypertensive Wirkung sowie meist gute Verträglichkeit aus. Darüber hinaus besitzt etwa Lercanidipin nahezu alle wünschenswerten Eigenschaften dieser Substanzklasse, vor allem eine hohe Lipophilie. die eine konstante Wirkungsentfaltung sichert. 22


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Arthrose-Therapie Wirkung topischer Antirheumatika nachgewiesen
Schlagwörter: Arthrose; NSAR; topische Therapie
Seite: 14 Die akuten Beschwerden bei aktivierter Arthrose werden in der Regel mit nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) behandelt. Das Risiko schwerwiegender gastrointestinaler Nebenwirkungen bei systematischer NSAR-Gabe ist bekannt. Häufig werden NSAR deshalb topisch angewendet. Ein wissenschaftlich fundierter Wirksamkeitsnachweis dieser Alternative fehlte jedoch bislang. 14


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. ASS nützlich, Vitamin E nutzlos
Schlagwörter: Primärprävention; ASS; Vitamin E
Seite: 17 In der Primärprävention muss die Nutzen-Risiko-Abwägung besonders streng ausfallen; dazu braucht man harte Daten. Wie Acetylsalicylsäure und Vitamin E im praktischen Einsatz zu bewerten sind, prüfte die PPP-Gruppe. 17


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001.
Schlagwörter: Asthma; Paracetamol; ASS
Seite: 10 Glutathion in seiner reduzierten Form findet sich in hohen Konzentrationen in den Atemwegen. Es wirkt antioxidativ und entzündungshemmend bei Asthma. Im Tierversuch reduzierte die Einnahme von Paracetamol den Glutathion-Spiegel in der Lunge. Dies legt eine negative Auswirkung hoher Paracetamol-Dosen auf die Enstehung und den Schweregrad von Asthmaerkrankungen nahe. 10


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Blutfette, Hochdruck & Co Alle AHK-Risikofaktoren beachten!
Schlagwörter: KHK-Risikofaktoren; koronare Herzkrankheit; Prävention; Diabetes; Hypertonie
Seite: 19 Die koronare Herzkrankheit hat in der Regel eine multifaktorielle Genese. Bei Präventivmaßnahmen werden die verschiedenen Risiken aber oft nicht konsequent erfasst. 19


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Chinolone bei Pneumonie Durchschlagend gegen typische und atypische Keime
Schlagwörter: Pneumonie; Antibiotika-Resistenz; Chinolone
Seite: 10 Ambulant erworbene Pneumonien stellen aufgrund der zunehmenden Zahl älterer und abwehrschwacher Patienten sowie vermehrter Antibiotikaresistenzen ein wachsendes Problem dar. Neuere Chinolone wie Levofloxacin erweisen sich als effektive Antibiotika bei Infektionen dieser Art. 10


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Dilatative Kardiomyopathie Carvedilol vermindert ventrikuläre Arrythmien
Schlagwörter: Kardiomyopathie; ventrikuläre Arrythmien; Carvedilol; Herzinsuffizienz
Seite: 20 Patienten mit Herzinsuffizienz zeigen häufig ventrikuläre Arrythmien verschiedenen Schweregrades. Sind sie symptomatisch oder handelt es sich um anhaltende Formen, wird generell behandelt. Bei nicht-anhaltender Ausprägung ist die Therapiepflicht umstritten-in Anbetracht der proarrhytmischen Effekte üblicher Antiarrhytmika. 20


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Exazerbationen vermeiden Anticholinergika bessern die Prognose der COPD
Schlagwörter: COPD; Exazerbationen; Anticholinergika
Seite: 8 Internationale Experten empfehlen eine frühzeitige und konsequente Behandlung mit Anticholinergika und die Raucherentwöhnung als Grundlage einer erfolgreichen Therapie der chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD). 8


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Fortgeschrittene Verschlusskrankheit Patienten mit AVK profitieren von Iloprost
Schlagwörter: AVK; Prostanoide; Iloprost; Alprostadil; Verschlusskrankheit
Seite: 15 Bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit im fortgeschrittenen Stadium ist chirurgisch allein häufig keine wesentliche Besserung zu erreichen. Antiatherosklerotisch wirkende Prostaglandine wie Iloprost können eine effektive therapeutische Option darstellen. 15


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Frauenherzen leiden anders KHK Diagnostik
Schlagwörter: KHK; Frauen; Symptome; Erstdiagnostik
Seite: 26 Die koronare Herzkrankheit wird bei Frauen klinisch nach wie vor unterschätzt, obwohl Morbidität und Mortalität gestiegen sind. In einer prospektiven Studie versuchte man nun, die Besonderheiten der KHK bei Frauen heraus zu arbeiten. 26


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Gefahr für Fischer Anisakis sensibilisiert
Schlagwörter: Anisakis-simplex; Fischer/ Fischhändler; IgE; Pricktest
Seite: 4 Anisakis simplex ist ein weitverbreiteter Fischparasit, der nach Verzehr von rohem oder unzureichend gekochtem Fisch neben gastrointestinalen Beschwerden auch zu allergischen Reaktionen führen kann. Fischer oder Fischhändler sind offenbar besonders häufig gegen den Parasiten sensibilisiert. 4


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Herz-Kreislauf-Prävention Laien kümmern sich selbst um ihre Gesundheit
Schlagwörter: Herz-Kreislauf-Prävention
Seite: 18 Die herkömmlichen öffentlichen Präventionsprogramme zum Abbau von anerkannten kardiovaskulären Risikofaktoren waren nur mäßig erfolgreich. Im Rahmen der Deutschen Kardiovaskulären Präventionsstudie testete man nun eine neue dezentrale, Gemeindeorientierte Form der Herz-Kreislauf-Vorbeugung. 18


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Kardiovaskuäre Risikofaktoren Fördert Parodontitis KHK und Schlaganfall?
Schlagwörter: KHK; Schlaganfall; Parodontitis
Seite: 22 Bereits vor geraumer Zeit war ein Zusammenhang zwischen Zahnbetterkrankungen und KHK postuliert worden. Nun wurden US-Daten ausgewertet hinsichtlich KHK-Gefährdung und Schlaganfall-Risiko. 22


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. KHK-Sekundärprävention Früher Statin-Einsatz bringt Vorteile
Schlagwörter: lipidsenkende Therapie; kardiales Ereignis; Koronarsklerose; Regression
Seite: 26 Die lipidsenkende Therapie hat sich in der Sekundärprävention koronarer Ereignisse seit langem bewährt. An der FU Berlin wurde nun untersucht, ob eine intensivierte Lipidsenkung mit sofortigem Beginn nach einem kardialen Ereignis Vorteile bringt. 26


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Kombinierte Therapie bei Morbus Behcet Interferon schützt vor Verlust des Augenlichts
Schlagwörter: Morbus Behcet; Sehschärfe; Vaskulitis; Interferon; Thrombosen
Seite: 15 Wenn die systemische Vaskulitis bei Morbus Behcet die Augen befällt, erblinden mehr als die Hälfte der Betroffenen innerhalb von fünf Jahren. Ob sich diese schwere Komplikation der Erkrankung, hinter der man infektiöse Agenzien vermutet, durch eine Kombinationstherapie unter Einschluss von Interferon verhindern lässt, wurde in einer Studie an der Universität von Ankara untersucht. 15


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Koronar-Stenting Frauen im Nachteil?
Schlagwörter: Stent; Geschlecht; Diabetes; Hypertonie; Hypercholesterinämie
Seite: 26 Am Deutschen Herzzentrum in München wurde untersucht, ob sich die Prognose nach koronarem Stenting geschlechtsspezifisch unterscheidet. 26


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Koronare Herzkrankheit Vorsicht bei gleichzeitiger Gabe von Acetylsalicylsäure und ACE-Hemmern
Schlagwörter: ASS; ACE-Hemmer; KHK; Herzinsuffizienz; koronare Herzkrankheit; Arzneimittel-Interaktion
Seite: 20 Einige Studien haben auf mögliche Arzneimittel-Interaktionen zwischen ASS und ACE-Hemmern bei Patienten mit Herzinsuffizienz hingewiesen. Ob eine solche Wechselwirkung auch bei koronarer Herzkrankheit besteht, wurde jetzt untersucht. 20


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Koxarthrose Hohes Risiko für Geschwister von Patienten
Schlagwörter: Gonarthrose; Arthrose; Koxarthrose; Geschwister; genetisches Risiko
Seite: 14 Arthrose hat viele Ursachen. Übergewicht und harte körperliche Arbeit können den Gelenkverschleiß beschleunigen. Aber auch die Gene spielen eine Rolle. Fazit: Geschwister von Patienten mit Koxarthrose haben ein erhöhtes Risiko, ebenfalls an einer Arthrose zu erkranken. 14


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Laterale Knöchel-Dislokation ohne Fraktur Seltene Verletzung mit guter Prognose
Schlagwörter: Außenknöchel; Dislokation; Reposition; Immobilisation
Seite: 12 Eine Knöchel-Dislokation ohne Fraktur ist ein sehr seltener Verletzungstypus; eine reine Rotatoren-Dislokation ohne Fraktur kommt sogar noch seltener vor. Hier der Fallbericht einer Patientin mit generalisierter Bänderschwäche als Disposition für eine solche Läson. Fazit: Eine reine laterale Knöcheldislokation ohne Fraktur ist ein äußerst seltenes Trauma, das nur unter konservativer Therapie folgenlos zur Ausheilung kommen kann. 12


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Neu aufgetretene Arthritis Harmlos oder aggressiv?
Schlagwörter: Arthritis; selbstlimitierend; progredient
Seite: 14 Hinter einer neu aufgetretenen Arthritis können verschiedene Erkrankungen stecken. Ob es sich um eine harmlose und selbstlimitierende oder um eine progrediente Form handelt, ist oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen 14


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Notfallmediziner Gefahr durch Kanülen - vor allem bei Stress
Schlagwörter: Berufsrisiko; Prävention; Notfallmediziner; Infektionsgefahr
Seite: 6 Ärzte und medizinisches Personal in der Notfallaufnahme sind einem erhöhtem Infektionsrisiko (vor allem HIV, Hepatitis B und C, Tubekulose) ausgesetzt. Das Infektionsrisiko hängt sehr stark von der Anzahl der pro Schicht behandelten Patienten und deren Infektionen ab. 6


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Onkogene Schadstoffe im Beruf Non-Hodgkin-Lymphom nicht vermehrt unter Benzol-Exposition
Schlagwörter: Non-Hodgkin-Lymphom; Benzol; Raffineriearbeiter
Seite: 7 Benzol ist ein Gefahrenstoff, der im Zusammenhang mit dem Auftreten von Krebserkrankungen schon lange im Gespräch ist. Jetzt untersuchte man mit Hilfe einer groß angelegten Metaanalyse einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von von Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) und der Arbeit in der Benzin- und Rohölverarbeitenden Industrie. 7


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Plötzlicher Herztod Amiodaron - sinnvolle Alternative zum ICD
Schlagwörter: plötzlicher Herztod; Herzinsuffizienz; ICD; ventrikuläre Arrythmien
Seite: 22 Der implantierbare Defibrillator (ICD) ist ein häufig genutzte Option, den plötzlichen Herztod bei Patienten mit ventrikulären Arrythmien zu verhindern. Für einen Teil der Patienten diskutiert man jedoch medikamentöse Alternativen. 22


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Plötzlicher Herztod bei Anstrengung Regelmäßiger Sport beugt vor
Schlagwörter: plötzlicher Herztod; Herzstillstand
Seite: 18 Retrospektiven Studien zufolge können große körperliche Anstrengungen plötzlichen Herztod oder Herzstillstand auslösen. Der Einfluss sportlicher Aktivitäten auf dieses Risiko ist ein zweischneidiges Schwert. 18


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Psyche und KHK-Risiko Wer somatisiert, kalzifiziert nicht...
Schlagwörter: KHK; Somatisierung; Depressionen; Feindseligkeit; Stress; Elektronenstrahl-CT
Seite: 26 Eine US-Studie, in der Zusammenhänge zwischen psychischen Faktoren und einer Koronarsklerose untersucht wurden, liefert überraschende Ergebnisse: Stress und Depressionen scheinen das KHK-Risiko nicht zu beeinflussen. Wer somatisiert, hat seltener Kalk in seinen Koronarien. 26


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Psychische Erkrankunken bei Berufstätigen Ein Volkswirtschaftliches Problem
Schlagwörter: Arbeitsleistung; Krankheitstage; psychische Probleme
Seite: 6 Die WHO weist darauf hin, dass psychische Probleme nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen im nächsten Jahrhundert die zweithäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit sein werden. Die Ergebnisse einer kanadischen Studie bestätigen dies. 6


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Rheumatoide Arthritis TNF-Antikörper bremst Gelenkzerstörung
Schlagwörter: rheumatoide Arthritis; TNF-Infiximab; monoklonale Antikörper; Methotrexat
Seite: 12 Der Tumornekrosefaktor Infliximab spielt eine zentrale Rolle in der Pathogenese der rheumatoiden Arthritis (rA). Dies haben klinische Studien mit TNF-Innfliximab neutralisierenden Substanzen überzeugend nachgewiesen. Mit dem monoklonalen TNF-Antikörper Infliximab kann die Symptomatik gebessert und die fortschreitende Gelenkdestruktion verhindert werden. 12


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Säure im Rachen Heiserkeit, Globusgefühl und Reflux
Schlagwörter: gastroösophagealer Reflux; gastropharyngealer Reflux; Heiserkeit; Globusgefühl
Seite: 8 Inwieweit gastroösophagealer Reflux mit Symptomen der Larynx-Affektion wie Heiserkeit und Globusgefühl assoziiert ist, untersuchte man in Holland. Fazit: Bei Patienten, die unter Heiserkeit und Globusgefühl leiden, findet sich häufig eine gastoösophageale oder gastropharyngeale Refluxerkrankung. Daher ist bei diesen Symptomen eine Gastroskopie indiziert. 8


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Seltenes Angina-pectoris-Symptom Wenn der Kopf schmerzt...
Schlagwörter: episodischer Kopfschmerz; Angina pectoris; Nitroglycerin; Koronarerkrankung
Seite: 24 Kopfschmerz als Symptom einer Koronarerkrankung ist nicht neu, aber selten und bleibt häufig unbeachtet, vor allem bei leichter Symptomatik. 24


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Sozioökonomischer Status beeinflußt KHK-Risiko
Schlagwörter: koronare Herzkrankheit; KHK-Risiko; Sozialstatus
Seite: 24 Wer einen niedrigen Sozialstatus hat, lebt mit einem höherem Risiko für eine Koronarsklerose. Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren einer britischen Studie. Fazit: Bereits im jüngeren Erwachsenenalter besteht ein Zusammenhang zwischen sozioökonomischen Status, Ausbildungsstand und dem Risiko für eine subklinische KHK. 24


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Therapierefraktäre Angina pectoris Lasertherapie eröffnet neue Kanäle
Schlagwörter: Angina pectoris; Laser-Revaskularisierung; Belastungstoleranz
Seite: 24 Die perkutane transmyokardiale Laser-Revaskulrisierung (PTMR) ist eine Option bei schwerer, anders nicht beeinflußbarer Angina pectoris. 24


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Wechselwirkungen nicht ausgeschlossen Vertragen sich ACE-Hemmer und ASS nicht?
Schlagwörter: ACE-Hemmer; ASS; KHK; Herzinsuffizienz; Wechselwirkung
Seite: 20 ACE-Hemmer und ASS werden bei Herzinsuffizienz und KHK oft gemeinsam verabreicht. Möglicherweise kann ASS die Wirkung der ACE-Hemmer vermindern. 20


Praxis-Depesche, 3, 19, 2001. Weißkittel-Hypertonie Atherosklerose droht
Schlagwörter: Weißkittel-Hypertonie; Atherosklerose; hoher Blutdruck; Hypertonie
Seite: 15 Wenn der Blutdruck nur in der Praxis und nicht bei der 24-h-RR-Messung erhöht ist, gilt das als ungefährlich... Fazit: Die Weißkittel-Hypertonie ist keine harmlose Stresserscheinung, sondern stellt genau wie der dauerhaft erhöhte Blutdruck einen Atherosklerose-Risikofaktor dar. 15

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