Patienteninformation zur Darmdysbiose

Darmdysbiose - eine folgenschwere Störung der natürlichen Darmfunktion

Die Ansiedlung von Pilzen in der Darmschleimhaut, vergleichbar der Entstehung von Hautpilz, schädigt die gesunde Darmflora. Dabei kann die Zahl der gesunden Darmbakterien, deren Gesamtgewicht etwa dem eines der übrigen großen Körperorgane entspricht, um ein Drittel sinken. Die Pilze setzen durch ihren Stoffwechsel Toxine frei, die vielfältige schädigende Einflüsse auf den übrigen Organismus ausüben können, darunter Fuselöle, die Schwindelgefühl und motorische Beeinträchtigungen hervorrufen. Betroffene Patienten leiden meist vermehrt unter Blähungen im Oberbauch, Übelkeit, Schwindelgefühl, Verstopfung oder Durchfall oder beides im Wechsel, sowie Appetitlosigkeit. Auch unerklärliche Gewichtszunahme oder -abnahme oder auch der Wechsel zwischen beiden werden berichtet. Zucker und Weizenprodukte, die im Körper sehr leicht zu Zucker verstoffwechselt werden, sowie Alkohol tragen zur Verschlimmerung der Beschwerden bei. Weitere Nahrungsmittelunverträglichkeiten können entstehen. 

Sind die Abwehrkräfte durch andere Faktoren zusätzlich stark geschwächt, wie z.B. bei Vorliegen einer Schwermetallvergiftung, so können die Pilze auch in anderen Organen unklare Beschwerden hervorrufen. Meist verändert sich das innere Milieu des Darmgewebes in den sauren Bereich, was darüberhinaus zu einer vermehrten Ausschwemmung von Mineralstoffen und Spurenelementen führt. Dies schwächt den betroffenen Patienten zusätzlich. Etwa 90 % der Patienten der Marburger Amalgamstudie leiden unter Darmpilzen. 

Quecksilberbelastung aus Amalgamfüllungen sowie eine Vorschädigung der natürlichen Darmbakterien durch längerandauernde Antibiotikatherapie führen nach unseren Erfahrungen gehäuft zu Darmdysbiosen, was auch Berichte der Naturheilkunde und Umweltmedizin bestätigen. Auch sehr kleine Störungen können zu meßbaren Veränderungen führen und damit gezielt naturheilkundlich, umweltmedizinisch behandelt werden.

Insgesamt stören folgende Faktoren die gesunde Funktion des Darms:

- Bakterien (Resttoxine)

- Viren (Resttoxine)

- Pilze (Resttoxine), insbesondere: Candida albicans, Aspergillus niger,  Mucor 

acemosus

- Parasiten (Toxoplasmose, Lamblien, Amöben, Trichomonaden, Fasciolopsis Buski, Clark-Parasiten

 

Diagnostik und Therapie:

Eine gezielte Diagnostik der schulmedizinisch meist nicht diagnostizierbaren Dysbioseursache ist mittels des Diagnoseverfahrens der Bioelektrische Funktionsdiagnostik nach Voll (EAV) möglich. Dieses mit  dem amerikanischen Computersystem AcuPro II für Elektroakupunktur nach Voll durchgeführte Verfahren, kombiniert die chinesische Akupunktur mit westlicher Naturheilkunde und Umweltmedizin und ist die Basis einer Identifizierung der genauen Ursachen.

Die schmerzlosen Untersuchungen erfolgen an Akupunkturpunkten der Hände und Füße durch Anlegen eines nicht fühlbaren Prüfstroms mit einem Volt Spannung und geben Auskunft über Zustand und die Belastung der inneren Organe. Das Ergebnis wird in einem 7 bis 10-seitigen Protokoll festgehalten. Der Zeitaufwand beträgt ca. 2 Stunden für die Erstuntersuchung..

Eine Therapie mit Zink zur Amalgamausleitung und Symbiose-Lenkung mit Produkten wie Symbioflor, Omniflor, Mutaflor oder ähnlichen Präparaten für einige Wochen reicht oft aus, die Verabreichung von Nystatin erübrigt dann sich meistens. Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien werden ausgetestet und die als verursachend erkannten Nahrungsmittel  gezielt gemieden. Meist besteht eine Unverträglichkeit auf Zucker sowie auf Weizen, insbesondere Weißmehlprodukte aus Weizen, der im Körper durch leicht in Zucker umgewandelt werden kann. Hilfreich ist auch eine Ernährungsumstellung auf Vollwertkost.


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