Im Vergleich zu unserer eigenen Auswertung mit 55 Patienten bei MS:

Behandlung der Multiplen Sklerose mit Hilfe der EAV - 20 Fallbeispiele

Ausschnitte des Artikels von S. Lambrecht (Regulationsmedizin 3, Heft 1, 1998)

In den letzten Jahren sind im Gegensatz zu früher doch relativ viele Patienten mit Multipler Sklerose (MS) in meine Behandlung gekommen.
Das mag daran liegen, dass diese Krankheit überhaupt häufiger auftritt. Jedenfalls fühlte ich mich unversehens vor die Aufgabe gestellt, mich genauer mit dieser Krankheit zu befassen und möchte Ihnen davon berichten.
Multiple Sklerose mit dem wissenschaftlichen Namen Emcephalomyelitis disseminata, ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, im Gehirn oder Rückenmark lokalisiert.
Die Ursache der Entzündung ist schulmedizinisch unbekannt. Derzeit werden autoimmunologische Prozesse als Folge von Viruserkrankungen angenommen so wie eine sogenannte genetische Disposition.

Welche therapeutischen Möglichkeiten bietet die Schulmedizin?

  1. Kortison im akuten Schub, und einige neuere Medikamentenkombinationen (Interferon u.a.)
  2. sowie Symptomatische Therapie: Antispastika (Musaril, Lioresal). Antidepressiva, Betablocker gegen Ataxie und Tremor , Dauerkatheter und Antibiotika usw.
Die therapeutischen Möglichkeiten mit Hilfe der EAV
Mit Hilfe der Elektroakupunktur nach Voll können wir im Unterschied zur Schulmedizin die verschiedenen ätiologischen Faktoren der Erkrankung feststellen, dadurch eine ursächliche Therapie betreiben und damit die Möglichkeit, die MS tatsächlich zumindest zu Stillstand zu bringen oder gar dauerhaft zu bessern, ernsthaft ins Auge fassen.
Folgende Zusammenstellung meiner Erfahrungen bei der Behandlung von 20 MS-Fällen soll Dafür nützliche Hinweise geben.
  1. sind mehr weibliche Patienten erfasst, was nicht nur daran liegt, dass sie gegenüber alternativer Medizin aufgeschlossener sind, sondern an der ungleichen Verteilung der MS auf die Geschlechter. Frauen sind 2 - bis 3 mal Häufiger betroffen. Das Erkrankungsalter entspricht dem statistischen Durchschnitt: steiler Anstieg ab der Pubertät bis etwa zum 35. Lebensjahr, nach dem 40. Lebensjahr erkranken nur wenige. Die Dauer der Erkrankungen war sehr verschieden, was aber für den Erfolg der Behandlung ohne Bedeutung war. Kein Patient kam im symptomfreien Intervall, alle hatten schon sogenannte bleibende Störungen, meist Sensibilitäts- und leichte Gangsstörungen, sowie rasche Ermüdbarkeit.
  2. Fast alle Patienten waren durch technische elektrische bzw. elektromagnetische Felder gestört, was entsprechende Abhilfe erforderte.
  3. Die Patienten hatten eine erhebliche Schwermetallbelastung. Sie kennen alle die neurologischen Symptome der homöopathischen Arzneimittelbilder von Mercurius, Stannum oder Plumbum usw. mit Schwächezuständen, Lähmungen, spastischen Muskelzuckungen usw. was aber leider nicht bedeutet, dass wir mit dem genauen Simile in Hochpotenz die Probleme lösen könnten. (Die Marburger Amalgamstudie zeigte hier die gute Wirksamkeit von Zink, Selen, Algen und DMPS).
Tabelle 1: Auswertung der Belastungsfaktor von 20 MS-Fällen

Patienten 21
Beginn der Krankheiten 1971 - 1994
Testdatum Jan 91 - Feb 96
Strombelastung 17
Standortbelastung 6
Nahrungsmittelallergie 6 x Milch/ 2 x Weizen/ 1x Getreide
Schwermetalle Quecksilber 17x, Silber 10x, Kupfer 4x, Palladium 3x, Zinn 1x, Platin 1x, Cadmium 1x.
Wohnraumgifte 8
Viren 17
Streptococcen 9
Toxoplasmose 4
Lösemittel 10
Dysbiose / Pilze 13
Besserung 4x keine Angabe, 5x leicht, 6x mittel, 6x stark.


Die Entfernung des Silberamalgams bedarf ganz besonderer Sorgfalt.
3 meiner Patienten berichteten, dass sie ihren ersten Schub bekamen, nachdem sie aus anderen Gründen das Amalgam hatten entfernen lassen. Die Ausscheidungsorgane müssen durch ausgetestete homöopathische und phytotherapeutische Mittel in die Lage versetzt sein, die akute Belastung zu bewältigen, um eine zusätzliche Intoxikation des Nervensystems, die Gefahr eines erneuten Schubs, zu verhindern. Auch Nahrungsmittelallergene müssen ausgetestet und gemieden werden und die Darmflora gebessert sein, damit die Ausscheidung über den Darm gesichert ist. Bei der Ausleitung sind die besonderen Probleme der Intoxikation des Nervensystems zu berücksichtigen. Das bedeutet vor allem, dass den Möglichkeiten mit homöopathischen Mitteln zu wirken durch die eingeschränkte Regulationsfähigkeit der MS- Patienten enge Grenzen gesetzt sind. Es gibt auch die Meinung, dass durch rein homöopathische Behandlungen mit Mercurius D8 oder D10 etwa, eine Verschiebung des Quecksilbers in das Nervensystem begünstigt würde. Ich kann das nicht beurteilen, aber gerade bei MS - Patienten ist es sinnvoll, solche Hinweise ernst zu nehmen. Pflanzliche Mittel haben jedenfalls den Vorteil, dass sie die Entgiftung nicht nur anregen, sondern auch entsprechende Energie mitliefern. Pflanzen haben ganz spezifische Fähigkeiten, die Schwermetalle zu verstoffwechseln , sie also in einen Zustand zu überführen, wo der Körper sie nicht als Müll irgendwo ablagern, woraus die Krankheiten entstehen, sondern sie entweder braucht oder ausscheidet. Dr. Leisen hat sich mit dieser Eigenschaft der Pflanzen besonders die Nervenzellen entgiftet. Dr. Klinghardt berichtet von erfolgreicher Schwermetallentgiftung mit Koriander, Knoblauch, Bärlauch und Süßwasser-Algen. Die Süßwasser-Alge hat eine doppelte positive Wirkung: sie bindet Schwermetalle, die über die Leber in den Darm ausgeschieden wurden und verhindert die Rückresorption. Zusätzlich ist ihr Gehalt an Aminosäuren für die Regeneration des Nervensystems bedeutsam. Letzteres gilt auch für Haifischknorpel-Präparate. Selbstverständlich müssen alle erforderlichen Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe ausgetestet werden. Am häufigsten brauchte ich Zink (Zink ist für die Nerven, was das Eisen für das Blut ist). Selen und die Vitamine B6 und B1.

Tab. II: Viren/ Impfungen

Polio-Virus 8
Tetanus (Impfung) 5
Herpes simplex 7
Herpes zoster 5
Varizellen 6
Epstein-Barr-Virus 3
Cytomegalie 6
Influenza 5
Coxsackie 10
Grippe 2
  1. In der Spalte "Lösemittel" habe ich die chlorierten Kohlenwasserstoffe zusammengefasst. Sie sind fettlöslich und reichern sich daher in den Myelinscheiden an und führen dort zu degenerativen Veränderungen. Diese Patienten haben eher symmetrische Symptome, und sie dürfen nicht abnehmen oder nur ganz langsam. Sie brauchen ihre Fettpolster als Giftdepot. Zur Entgiftung sind die potenzierten CKW von Staufen Pharma unersetzlich, nach meiner Erfahrung aber nur in der ausgetesteten Potenz. Bei der Begleittherapie sind pflanzliche Präparate und orthomolekulare Substanzen, besonders Aminosäuren, wieder wichtig.
  2. Wenn man sich eine Weltkarte von der Häufigkeitsverteilung der MS ansieht, so liefert diese auch Hinweise dafür, dass die Belastungen durch elektrische bzw. elektromagnetische Felder, durch Schwermetalle und CKWs wesentlich sind. In den hochindustrialisierten Ländern tritt die MS am häufigsten auf, in den Ländern der Dritten Welt fast nicht. Diese Untersuchungen führten sogar dazu, dass selbst von der Schulmedizin ein Umweltfaktor bei der Entstehung der S nicht mehr ganz ausgeschlossen wird.
  3. Trotzdem sind natürlich die Viren, v.a. die spezifisch neurotoxischen, bedeutsam in der Ätiologie der MS. Es ist reine Spekulation, aber es könnte sein, dass die Viren sich nur auf der Basis o.g. Belastungen verheerend auswirken. Ich habe am häufigsten Coxsackies getestet, dann Polio und Herpes. Andere Kollegen berichten, dass sie häufig die Masern-Nosode testen. Auch bei dem Einsatz der viralen Nosoden habe ich jeweils nur die ausgetestete Potenz eingesetzt. MS-Patienten sollten sich nicht impfen lassen, um eine zusätzliche Virusbelastung zu vermeiden. Eine Patientin erlitt nach einer Tetanusimpfung, die sie nach einer harmlosen Verletzung unversehens verpasst bekommen hatte, eine Verschlechterung, die einen Schub befürchten ließ.
  4. Die Behandlung der Dysbiose ist wichtig wegen der Schwermetallausscheidung, der Infektanfälligkeit und zur seelischen Stabilisierung.
  5. Relativ häufig tritt ein wurzelbehandelter Zahn als Störfaktor auf, aber dies ist nicht zwingend. Die Ansicht, dass wurzelbehandelte Zähne die wesentliche Ursache für die MS darstellen, kann ich nicht bestätigen, aber dazu ist die Fallzahl wohl auch zu gering.
  6. Die Spalte Auswertung bedeutet: keine Bemerkung, Patient wurde nicht erreicht; ein Strich - keine Besserung die Kreuze kennzeichnen eine Besserung von leicht bis mittel bis ziemlich gut. Bei diesen Beurteilungen muss die relativ kurze Beobachtungszeit von 1 bis 6 Jahren berücksichtigt werden.
Trotzdem möchte ich feststellen, dass die MS durchaus positiv beeinflusst werden kann, nicht nur Verschlechterungen verhindert oder hinausgezögert, sondern Behinderungen, zumindest leichte Behinderungen, rückgängig gemacht und das seelische Befinden erheblich gebessert werden kann. Einem Vergleich mit dem Ergebnis einer Interferon-Behandlung könnten EAV-Ärzte standhalten. Für einen therapeutischen Erfolg müssen neben der Behandlung mit den mittels EAV Ärzte stand halten.
Für einen therapeutischen Erfolg müssen neben der Behandlung mit den mittels EAV ausgetesteten Medikamenten noch anderen Register gezogen und alle Möglichkeiten dem Patienten aufgezeigt werden. Dabei ist ganz wichtig, dass die Eigeninitiative des Patienten, seine Phantasie geweckt wird. Vorschriften sind völlig ungeeignet nach meinem Eindruck. Wir testen ihm nicht die Symptome weg, sondern eröffnen ihm nur Möglichkeiten, die er aber selber ergreifen muss. Es müssen daher unbedingt viele Möglichkeiten aufgezeigt werden, aus denen der Patient das für sich richtige aussuchen kann. Es gibt Ernährungsvorschläge die aber nicht zu einschränkend sein dürfen. Bewegungstherapie ist ganz wichtig, gute Krankengymnastik, wo möglich Feldenkrais und Qigong. Akupressur können die Patienten lernen. Fußreflexzonenmassage tut gut. Das Reiben der kranken Muskeln mit schwarzem Turmalin soll helfen. Auch Kneippsche Anwendungen sind nützlich, wenn die Patienten nicht leicht frieren. Ein heißes Zinnkrautbad tut jedem gut. Es gibt verschiedene Tees, die krampflösende Wirkungen haben, mit denen die Patienten experimentieren können, wie z. B. Schafgarbe, Frauenmantel, Wegwarte, Salbei, Taubnessel, Fenchel. Auch Misteltee wird empfohlen.

Das allgemeine Vorurteil, dass MS ein unausweichliches Schicksal sei, das früher oder später im Rollstuhl und schließlich bei totaler Lähmung und Hilflosigkeit endet, lastet schwer auf dem Patienten. Aber selbst in der Statistik treten Patienten auf, die diesen Krankheitsverlauf nicht mitmachen. 20 bis 30 % der Patienten sollen laut Statistik 5 Jahre nach beginn der Erkrankung nicht mehr fähig sein, ohne Stütze zu gehen oder einer normalen Berufstätigkeit nachzugehen: nach 15 Jahren soll es 50 % dieser Patienten so schlecht gehen: nach 30 Jahren sind es 80 %. Aber: "Nur etwa 10 bis 20 % der Patienten erleben einen gutartigen Verlauf der Krankheit, der sich durch die Abwesenheit signifikanter Behinderung über 10 oder mehr Jahre nach dem Auftreten der ersten Symptome auszeichnet." Wenn es 10 bis 20 % der Patienten schaffen, dann können das auch weitaus mehr. Die Patienten haben also einen Gestaltungsspielraum trotz MS, und wir können dazu beitragen, diese deutlich zu erweitern. Und jeder MS-Patient, dem es besser geht, trägt mit seiner Erfahrung dazu bei, dass das erdrückende Vorurteil über den unausweichlichen Verlauf der MS-Erkrankung abgeschwächt wird, was vielen anderen MS-Patienten ganz neue Perspektiven eröffnet. Man könnte sagen, das Morphogenetische Feld dieser Erkrankung wird dadurch geändert. Diese Vorgang haben wir in den letzten 30 Jahren bei der Krebserkrankung erlebt, und auch daran hatten naturheilkundlich tätige Ärzte, auch viele EAV-Ärzte, ihren Anteil.


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